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Wie viel Eigenkapital braucht man für einen Hauskauf in der Schweiz?

Der Traum vom eigenen Haus scheitert in der Schweiz häufig nicht am fehlenden Willen, sondern am fehlenden Eigenkapital. Die Anforderungen der Banken sind hoch, die Immobilienpreise ebenfalls – und wer die Regeln nicht kennt, wird beim ersten Bankgespräch schnell ernüchtert. Dabei ist der Weg zum Wohneigentum mit der richtigen Vorbereitung und einem realistischen Finanzplan durchaus machbar. Wichtig ist, die verschiedenen Eigenkapitalquellen zu kennen, die Tragbarkeit realistisch einzuschätzen und die Hypothek sorgfältig zu strukturieren – denn ein Fehler in der Planung kann teuer werden. Die Immobilienmakler der ImmoSky AG in der Schweiz begleiten Kaufinteressenten mit umfassender Erfahrung und helfen dabei, den Überblick zu behalten – von der ersten Budgetplanung bis zum erfolgreichen Kaufabschluss.

Eigenkapital beim Hauskauf in der Schweiz: Was Banken wirklich verlangen

In der Schweiz gilt beim Hauskaufen eine klare Grundregel: Mindestens 20 Prozent des Kaufpreises müssen als Eigenkapital eingebracht werden. Das klingt zunächst überschaubar, bedeutet bei einem Kaufpreis von 800'000 Franken aber bereits 160'000 Franken – und das ist in vielen Regionen der Schweiz noch ein moderater Preis für ein Einfamilienhaus.

Doch nicht das gesamte Eigenkapital darf aus der Pensionskasse stammen. Mindestens 10 Prozent des Kaufpreises müssen aus sogenannten «harten» Eigenmitteln bestehen – also aus Ersparnissen, Wertschriften, Schenkungen oder Erbvorbezügen. Die restlichen 10 Prozent können aus dem Vorbezug der Pensionskasse (Säule 2) oder der Säule 3a finanziert werden. Diese Unterscheidung ist wichtig, denn viele angehende Eigenheimbesitzer rechnen zunächst mit ihrem gesamten Pensionskassenguthaben – und sind dann überrascht, wenn die Bank nur einen Teil davon akzeptiert.

Hinzu kommt die Tragbarkeitsrechnung: Auch wer genug Eigenkapital mitbringt, erhält nicht automatisch eine Hypothek. Die Bank prüft zusätzlich, ob die laufenden Kosten des Wohneigentums langfristig tragbar sind. Als Faustregel gilt, dass die jährlichen Wohnkosten – bestehend aus Hypothekarzins, Amortisation und Nebenkosten – nicht mehr als ein Drittel des Bruttoeinkommens ausmachen sollten. Dabei rechnen Banken in der Schweiz nicht mit dem aktuellen Marktzins, sondern mit einem kalkulatorischen Zinssatz von in der Regel fünf Prozent – um sicherzustellen, dass Käufer auch bei steigenden Zinsen nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten.

Wie berechnet man, ob man sich ein Haus leisten kann?

Um die Tragbarkeit der Hypothek zu berechnen, multipliziert man den Kaufpreis mit dem kalkulatorischen Zinssatz von fünf Prozent und addiert etwa ein Prozent des Kaufpreises für Unterhaltskosten sowie die jährliche Amortisation. Das Ergebnis sollte nicht mehr als ein Drittel des Bruttojahreslohns betragen. Die ImmoSky AG empfiehlt, diese Rechnung frühzeitig durchzuführen und sich nicht auf zu optimistische Annahmen zu verlassen – ein realistischer Finanzplan ist die beste Grundlage für ein erfolgreiches Kaufgespräch mit der Bank.

Woher kann das Eigenkapital stammen?

Viele angehende Hausbesitzer unterschätzen, wie vielfältig die Möglichkeiten zur Eigenkapitalbeschaffung sind. Neben den klassischen Bankersparnissen gibt es weitere Quellen, die beim Hauskauf in der Schweiz eine wichtige Rolle spielen können:

  • Säule 3a: Angesparte Mittel aus der gebundenen Vorsorge können für den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum eingesetzt werden. Der Vorbezug ist steuerpflichtig, lohnt sich aber in vielen Fällen dennoch.
  • Pensionskasse (Säule 2): Entweder als Vorbezug oder als Verpfändung einsetzbar. Beim Vorbezug wird das Guthaben direkt ausbezahlt und muss zurückbezahlt werden, wenn die Liegenschaft verkauft wird. Die Verpfändung lässt das Guthaben in der Kasse, erhöht aber die mögliche Hypothekarsumme.
  • Schenkungen und Erbvorbezüge: Mittel aus dem Familienkreis zählen als hartes Eigenkapital und werden von Banken akzeptiert, sofern sie schriftlich dokumentiert sind.
  • Wertschriften und Fondsanteile: Auch Wertschriftenbestände können als Eigenkapital eingebracht werden, wobei Banken in der Regel einen Abschlag auf den aktuellen Marktwert vornehmen.
  • Liegenschaften: Wer bereits eine Immobilie besitzt, kann diese als Sicherheit einsetzen und damit den Eigenkapitalanteil erhöhen.

Wer hingegen plant, zunächst ein Grundstück in der Schweiz zu kaufen und darauf zu bauen, muss dieselben Eigenkapitalregeln beachten – die Banken behandeln Baulandfinanzierungen ähnlich streng wie Hauskäufe.

Lohnt sich der Vorbezug der Pensionskasse?

Der Vorbezug der Pensionskasse ist verlockend, hat aber langfristige Konsequenzen: Das entnommene Kapital fehlt später bei der Rente, und der Vorbezug wird zum Zeitpunkt der Auszahlung als Einkommen besteuert. Zudem reduziert ein Vorbezug den Versicherungsschutz bei Invalidität und Tod – ein Aspekt, den viele Käufer zunächst übersehen. Wer diese Option in Betracht zieht, sollte sich frühzeitig beraten lassen – sowohl steuerlich als auch hinsichtlich der Auswirkungen auf die Altersvorsorge.

Die Hypothek: Was Käufer wissen müssen

Wer das nötige Eigenkapital zusammenhat, steht vor der nächsten grossen Entscheidung: der Wahl der richtigen Hypothek. Die Hypothek zu berechnen, ist dabei nur der erste Schritt – denn neben der Höhe der Finanzierung spielt auch die Strukturierung eine wichtige Rolle.

Grundsätzlich unterscheidet man in der Schweiz zwischen Festhypotheken mit einer fixen Laufzeit und variablen Hypotheken, die sich an einem Referenzzinssatz orientieren. Ein Hypothekenvergleich in der Schweiz lohnt sich in jedem Fall, denn die Unterschiede zwischen den Anbietern können über die gesamte Laufzeit betrachtet erheblich sein. Dabei sollte man nicht nur auf den Zinssatz achten, sondern auch auf Kündigungsfristen, Amortisationspflichten und die Flexibilität bei vorzeitiger Rückzahlung.

Die Hypothekarzins-Entwicklung in der Schweiz der letzten Jahre hat gezeigt, wie schnell sich das Zinsumfeld verändern kann. Wer eine langfristige Festhypothek abschliesst, sichert sich Planungssicherheit – zahlt dafür aber in der Regel einen Aufpreis gegenüber kurzfristigen Modellen. Wer hingegen auf eine kürzere Laufzeit oder eine variable Hypothek setzt, profitiert bei sinkenden Zinsen, trägt aber das Risiko steigender Kosten. Es gibt keine universell richtige Antwort – es hängt von der persönlichen Risikobereitschaft, der finanziellen Situation und der Markteinschätzung ab.

Wie viel Hypothek kann ich mir leisten?

Die maximale Hypothek ergibt sich aus dem Kaufpreis abzüglich des Eigenkapitals – also in der Regel 80 Prozent des Kaufpreises. Viele Banken in der Schweiz bieten einen Hypothekenrechner an, mit dem sich die monatliche Belastung schnell überschlagen lässt. Wichtig ist dabei, nicht nur den aktuellen Zinssatz einzusetzen, sondern auch Szenarien mit höheren Zinsen durchzurechnen – um sicherzustellen, dass die Tragbarkeit auch in einem veränderten Zinsumfeld gegeben ist. Wer sich unsicher ist, sollte mehrere Banken und unabhängige Finanzberater konsultieren, bevor er sich festlegt.

Mit realistischem Finanzplan zum Wohneigentum

«Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um eine Immobilie zu kaufen?» – diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Immobilienpreise in der Schweiz sind in vielen Regionen nach wie vor hoch, und steigende Zinsen haben die Tragbarkeit für viele Haushalte erschwert. Die Immobilienpreise in der Schweiz 2025 zeigen, dass Wohneigentum in begehrten Lagen nach wie vor teuer bleibt – umso wichtiger ist eine solide Eigenkapitalbasis. Dennoch bleibt Wohneigentum langfristig eine der stabilsten Anlageformen – vorausgesetzt, die Finanzierung ist solide aufgestellt und der Kaufpreis realistisch eingeschätzt. Wer gut vorbereitet in den Kaufprozess geht, hat deutlich bessere Chancen, sein Wunschobjekt auch tatsächlich zu erwerben.

Wer den Schritt ins Wohneigentum plant, sollte frühzeitig mit der Eigenkapitalbeschaffung beginnen, verschiedene Finanzierungsquellen prüfen und sich professionell beraten lassen. Immobilien in der Schweiz zu kaufen, bedeutet auch, die eigene finanzielle Situation nüchtern zu analysieren und keine voreiligen Entscheidungen zu treffen. Die ImmoSky AG unterstützt Kaufinteressenten nicht nur bei der Suche nach der passenden Liegenschaft, sondern begleitet sie auch bei der Finanzierungsplanung – damit der Traum vom eigenen Haus nicht an den Zahlen scheitert, sondern an ihnen wächst.

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