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Notarkosten beim Hauskauf in der Schweiz: Diese Gebühren kommen auf Käufer zu

Wer in der Schweiz eine Immobilie kauft, denkt zunächst an Kaufpreis und Hypothek – und vergisst dabei oft die Nebenkosten, die zusätzlich anfallen. Notarkosten, Grundbuchgebühren und Steuern können je nach Kanton einen erheblichen Betrag ausmachen und sollten von Anfang an in die Budgetplanung einbezogen werden. Wer diese Kosten unterschätzt, erlebt beim Kaufabschluss eine unangenehme Überraschung. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Schweizer Immobilienmarkt begleitet die ImmoSky AG Käufer transparent und kompetent durch den gesamten Kaufprozess – damit keine versteckten Kosten den Traum vom Eigenheim trüben.

Notarkosten beim Hauskauf in der Schweiz: Ein Überblick

In der Schweiz ist die notarielle Beurkundung beim Kauf einer Immobilie gesetzlich vorgeschrieben. Ohne einen öffentlich beurkundeten Kaufvertrag ist kein gültiges Eigentum übertragbar. Der Notar oder die Notarin spielt dabei eine zentrale Rolle: Er oder sie beurkundet den Kaufvertrag, prüft die rechtlichen Voraussetzungen und sorgt für die korrekte Abwicklung des gesamten Geschäfts. Diese Dienstleistung ist nicht kostenlos – und die Höhe der anfallenden Gebühren variiert je nach Kanton erheblich.

Grundsätzlich setzen sich die Nebenkosten beim Immobilienkauf aus drei Hauptpositionen zusammen: den Notargebühren für die Beurkundung des Kaufvertrags, den Grundbuchgebühren sowie der Handänderungssteuer, die in den meisten Kantonen erhoben wird. Da die Immobilienpreise in der Schweiz in vielen Regionen nach wie vor hoch sind, können selbst moderate Nebenkostensätze in absoluten Zahlen erhebliche Beträge ausmachen. In der Summe bewegen sich diese Kosten in der Regel zwischen zwei und fünf Prozent des Kaufpreises – bei einer Liegenschaft im Wert von einer Million Franken also zwischen 20'000 und 50'000 Franken.

Wer zahlt die Notarkosten – Käufer oder Verkäufer?

Die Frage, wer die Notarkosten trägt, wird in der Schweiz kantonal unterschiedlich geregelt. In vielen Kantonen werden die Kosten zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt, in anderen trägt der Käufer den grösseren Teil. Es empfiehlt sich daher, diese Frage frühzeitig im Kaufvertrag zu klären. Die ImmoSky AG berät Käufer und Verkäufer bereits im Vorfeld über die kantonal geltenden Regelungen und sorgt dafür, dass alle Beteiligten wissen, welche Kosten auf sie zukommen.

Die wichtigsten Kostenpositionen im Detail

Die Nebenkosten beim Immobilienkauf sind vielfältiger, als viele Käufer zunächst annehmen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, lohnt es sich, die einzelnen Positionen genau zu kennen und frühzeitig einzuplanen.

Notargebühren: kantonal geregelt und unterschiedlich hoch

Die eigentlichen Notargebühren werden für die Beurkundung des Kaufvertrags erhoben. Ihre Höhe richtet sich in den meisten Kantonen nach dem Kaufpreis der Liegenschaft und ist in kantonalen Gebührentarifen festgelegt. In einigen Kantonen – etwa Zürich – gibt es keine staatlich geregelten Notariate; dort übernehmen Anwälte oder Urkundenpersonen die Beurkundung, und die Gebühren können freier verhandelt werden. In anderen Kantonen, wie etwa Bern oder Wallis, sind die Tarife klar definiert.

Als grobe Orientierung: Die Notargebühren bewegen sich in der Schweiz häufig zwischen 0.1 und 0.5 Prozent des Kaufpreises. Bei einem Hauskauf zum Preis von 800'000 Franken wären das zwischen 800 und 4'000 Franken – je nach Kanton und Komplexität des Vertrags.

Grundbuchgebühren: unvermeidlich und kantonal verschieden

Neben den Notargebühren fallen stets auch Gebühren für den Eintrag ins Grundbuch an. Der Grundbucheintrag ist der entscheidende Schritt, durch den das Eigentum offiziell auf den Käufer übergeht. Ohne diesen Eintrag ist der Kauf rechtlich nicht vollständig abgeschlossen.

Die Höhe der Grundbuchgebühren variiert ebenfalls von Kanton zu Kanton. In einigen Kantonen werden sie nach Zeitaufwand berechnet, in anderen pauschal nach Kaufpreis. Hinzu kommen Gebühren für allfällige Schuldbrief-Errichtungen oder -Übertragungen, falls die Liegenschaft mit einer Hypothek belastet wird. Diese Kosten können je nach Hypothekenhöhe und Kanton einige hundert bis mehrere tausend Franken betragen.

Die Handänderungssteuer: oft unterschätzt

Eine der grössten Kostenpositionen beim Immobilienkauf ist die Handänderungssteuer. Sie wird in den meisten – aber nicht allen – Schweizer Kantonen erhoben und berechnet sich als Prozentsatz des Kaufpreises. Die Kantone Zürich und Appenzell Ausserrhoden erheben beispielsweise keine Handänderungssteuer, während sie in anderen Kantonen bis zu drei Prozent des Kaufpreises betragen kann.

Wer ein Haus in der Schweiz kaufen möchte, sollte die Handänderungssteuer seines Zielkantons frühzeitig recherchieren und in die Gesamtkalkulation einbeziehen. Bei einem Kaufpreis von einer Million Franken und einem Steuersatz von 1.5 Prozent entstehen allein durch die Handänderungssteuer Kosten von 15'000 Franken – ein Betrag, der im Budget nicht fehlen darf. Ob Wohnung oder ein Haus in der Schweiz kaufen – die Handänderungssteuer fällt in beiden Fällen an und sollte stets frühzeitig in die Budgetplanung einbezogen werden.

Folgende Kostenpositionen sollten Käufer beim Immobilienerwerb grundsätzlich einplanen:

  • Notargebühren: Für die Beurkundung des Kaufvertrags, Höhe kantonal geregelt, in der Regel 0.1 bis 0.5 Prozent des Kaufpreises.
  • Grundbuchgebühren: Für den Eigentumsübertrag und allfällige Schuldbrief-Operationen, ebenfalls kantonal verschieden.
  • Handänderungssteuer: In den meisten Kantonen erhoben, zwischen null und drei Prozent des Kaufpreises.
  • Schuldbrief-Errichtung: Wer eine neue Hypothek aufnimmt, muss in der Regel einen neuen Schuldbrief errichten lassen, was zusätzliche Gebühren verursacht.
  • Allfällige Anwaltskosten: In Kantonen ohne staatliches Notariat können zusätzliche Anwaltshonorare anfallen.

Weitere Kosten, die Käufer nicht vergessen sollten

Neben den eigentlichen Transaktionskosten gibt es weitere Ausgaben, die beim Immobilienkauf in der Schweiz häufig unterschätzt werden. Dazu gehören etwa die Kosten für eine professionelle Immobilienbewertung vor dem Kauf, Gebühren für eine allfällige Bau- oder Zustandsprüfung sowie Umzugskosten und erste Renovierungsarbeiten.

Auch die laufenden Kosten nach dem Kauf sollten von Anfang an mitgedacht werden. «Wie berechnet man die Tragbarkeit einer Hypothek?» Neben dem Kapitaldienst müssen auch Unterhaltskosten von rund einem Prozent des Gebäudeversicherungswerts pro Jahr eingeplant werden. Wer diese Kosten bei der Budgetplanung ausser Acht lässt, gerät schnell in finanzielle Engpässe.

Wer zudem plant, die erworbene Liegenschaft später wieder zu verkaufen, sollte auch die Grundstückgewinnsteuer im Hinterkopf behalten. Sie fällt beim Verkauf an und bemisst sich am erzielten Gewinn – je kürzer die Haltedauer, desto höher in der Regel der Steuersatz.

Gut vorbereitet in den Kaufprozess

Die Nebenkosten beim Immobilienkauf sind kein Grund zur Beunruhigung – aber sie müssen von Anfang an realistisch eingeplant werden. Wer das Gesamtbudget nur auf den Kaufpreis ausrichtet und die Transaktionskosten vergisst, riskiert, am Ende knapp zu kalkulieren oder gar in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Neben den Transaktionskosten sollten Verkäufer auch die Maklerprovision in der Schweiz einkalkulieren – sie ist ebenfalls kantonal unterschiedlich und wird in der Regel als Prozentsatz des Verkaufspreises berechnet.

«Wie läuft ein Immobilienverkauf ab?» – und welche Kosten entstehen dabei auf beiden Seiten? Diese Fragen beantwortet die ImmoSky AG ihren Kunden von Anfang an offen und transparent. Mit einem klaren Überblick über alle anfallenden Gebühren und einer kompetenten Begleitung durch den gesamten Kaufprozess sorgt die ImmoSky AG dafür, dass Käufer bestens vorbereitet sind – und sich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren können: ihr neues Zuhause.

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